Programmieren

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Hannes
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Programmieren

Beitrag von Hannes » Sa Apr 08, 2006 2:53 am

So, ich hab den Thread absichtlich so genannt, um ihn für spätere Fragen und ähnliche Themen offenhalten zu können.

Da ich mich ja auch ein bisschen fürs Programmieren erwärmen kann und aber noch ein absoluter N00b bin, stellt sich mir folgende Frage:

Ich will in C++ ein GUI haben, wo mir zB. Schieberegler einen gewissen Wert in eine Variable schreiben. Das Ganze soll natürlich in Echtzeit geschehen (ich will in Zukunft ein VST Plugin verwirklichen können).
Jetzt gibts doch sicher eine grafische Oberfläche für C++, die mir sowas abnimmt, sodass ich sowas nicht extrem umständlich als Text schreiben muss. Ich meine eben gewisse Vorlagen für 08/15 GUIs mit Reglern, Buttons und all das.

Ich hoffe ihr verstehts was ich mein :)

Edit: Ok, wie so oft hat sich einiges von selbst gelöst. Für VSTs gibts von Steinberg den VST SDK, der bereits ein GUI mitbringt und so die einzelnen Parameter steuerbar macht.

Für alle anderen Anwendungen ausserhalb der Audio und VST Welt wär ich für Tipps dankbar, wenns um das Thema gute "Builder" geht (oder wie ma das eben nennt) ;)

Thx und greetz
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sAik0
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Beitrag von sAik0 » Sa Apr 08, 2006 3:31 am

Hannes hat geschrieben: Für alle anderen Anwendungen ausserhalb der Audio und VST Welt wär ich für Tipps dankbar, wenns um das Thema gute "Builder" geht (oder wie ma das eben nennt) ]


Bin kein c++ Auskenner, aber du könntest mal versuchen, nur die grafikrelevanten Klassen zu extrahieren und einzubinden.

Funkt sicher.

Oder einfach was abkupfern...

Weiß jetzt nicht, ob das Framework als Code vorliegt, oder Module bereits kompiliert sind...

(alle c++ Entwickler: Bitte nicht auslachen, wenn ich Mist rede ;) )

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florianklachl
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Beitrag von florianklachl » Sa Apr 08, 2006 9:39 pm

sehr gut ist die QT-Grafik-Library unter Linux. Damit kann man auch Kompilationen erstellen, die unter Windows laufen.

unter windows ist glaub ich visual c++ von microsoft recht beliebt. selber würd ich warhscheinlich den borland c++ builder verwenden, bin aber da als ehem. delphi-fan etwas voreingenommen.
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Hannes
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Beitrag von Hannes » So Apr 09, 2006 8:21 pm

das geile is grad. ich bin ned amal in der lage zu kompilieren, weil ich über compiler nichts weiß. in dem buch das ich grad ich les steht nix drüber, nur was ein compiler macht. jetzt hab ich einen borland ordner mit 1000 files, aber weiß nicht, wie ich mit dem kompilieren soll. das is für einen, der da keinen einblick hat voll der overkill. aber ich würd halt gern meine ersten steps kontrollieren können die ich da im editor tipp :)
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Beitrag von florianklachl » So Apr 09, 2006 9:14 pm

probier einmal einfach ein neu geöffnetes projekt zu kompilieren (menü "compile"->compile). das fertig kompilierte programm startest du mit run (unter einer anderen menüleiste).
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zobi
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Beitrag von zobi » So Apr 09, 2006 10:14 pm

Sieh dir mal das an:

http://www.thefreecountry.com/compilers/cpp.shtml

und was wahrscheinlich das beste ist:

http://msdn.microsoft.com/vstudio/expre ... fault.aspx

gratis und am schönsten und leichtesten zu bedienen.

lg

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zobi
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Beitrag von zobi » So Apr 09, 2006 10:30 pm

Ein kleines Beispiel für dich:

Code: Alles auswählen

[size=84][color=#0000ff]
#include[/color][/size][size=84] [/size][size=84][color=#800000]"stdafx.h"

[/color][/size][size=84][color=#0000ff]#include[/color][/size][size=84] [/size][size=84][color=#800000]<iostream>

[/color][/size][size=84][color=#0000ff]int[/color][/size][size=84] _tmain([/size][size=84][color=#0000ff]int[/color][/size][size=84] argc, _TCHAR* argv[])

{

std::cout << [/size][size=84][color=#800000]"Mein name ist Hase, ich weiss von nichts\n"[/color][/size][size=84];

system([/size][size=84][color=#800000]"pause"[/color][/size][size=84]);[/size][size=84][color=#008000]

[/color][/size][size=84]}

[/size]  

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Hannes
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Beitrag von Hannes » So Apr 09, 2006 11:59 pm

ich hatte was falsches am rechner und das programm hat ned gestartet. ich hätt über den DOS modus kompilieren müssen. jetzt check ichs und das virtual c++ studio is wirklich angenehm. danke
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Hannes
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Beitrag von Hannes » Di Jul 15, 2008 6:51 pm

Geilster Thread. Da hatte ich ja noch Nüsse Ahnung :)

Aber jetzt mal eine andere Frage (ich denk, dass hier der Brett der geeignetste Ansprechpartner is):
Ich spiel schon länger mit dem Gedanken mich mal an die Microchipprogrammierung heranzuwagen. Ich denke da an PIC Chips.
C bzw. das Erlernen von kleinen Assemblerfetzen sind das geringste Problem. Das reizt mich ja bis zu einem gewissen grad noch. Bei mir hakts aber vor allem in Sachen Elektrotechnik. Hat irgendjemand eine Empfehlung (Buch, Internetquelle etc.) in Sachen Grundlagenkurs für eben diese Zwecke? Zielgruppe: "Die, die sich konsequent in Physik durchgebrunzt und lieber nasse Schwämme durch den Saal gefetzt haben"
Ich werd nicht die gesamte Palette brauchen, aber es sollte zumindest drin sein, dass ich einige LEDs ansteuern kann bzw. irgendwann mal sogar ein GLCD. Ich kann aber nicht mal die Pläne der ganzen Projekte dies ja zu Hauf gibt lesen und da brauch ich mich gar nicht erst hinsetzen und Platinen löten.
Bzw. kennt ja vielleicht sogar wer so ein Einsteigerset, oder fertig bestückte Platinen die man halt für bestimmte Zwecke verwenden kann (für erste Tests)

Tipps sind willkommen!
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Brett
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Beitrag von Brett » Di Jul 15, 2008 8:54 pm

Hmm. Wohl einer der geeignetsten Ansprechpartner überhaupt ist sicher der mastastefant, die Ratte lässt sich hier halt selten blicken. Ich werd ihn mal auf dich ansetzen.

Ich selbst muss dich leider enttäuschen, da ich auch erst ziemlich am Beginn steh. Nach ein Bisschen Umsehen und dem Tipp von mastastefant hab ich mich dann für sogenannte AVRs von der Firma ATMEL entschieden. Auf Atmel.com findet man da jede Menge Support und Beispiel-Projekte, man muss nur etwas suchen... die Chips heißen ATMEGA bzw. in nächster (kommender) Generation XMEGA. In der wikipedia steht auch ein Bissl was dazu.

Die AVR sind die unter Hobby-µClern wohl beliebtesten. Allein wegen der vielen Referenzprojekte und zahlreichen Compilern und sonstigem im Netz verfügbarem Bibabo sind die schon sehr empfehlenswert (Bücher gibts auch dazu). Für meinen Ghettoblaster hab ich mal einen mit 64kB internem Speicher und 20 MHz max. Takt genommen. Und um einen Begriff zu bekommen - so ein ATMEL-µC kostet gerade einmal zwischen einem und acht Euros.
Die Performance (RISC-Architektur) ist auch nicht so schlecht, lt. mastastefant ist es heutzutage in den allermeisten Bereichen überhaupt nicht mehr nötig, sich mit Assembler-Code auseinanderzusetzen (es sei denn, man macht echtzeitkritische Sachen oder will selber einen Compiler schreiben...), weil die Compiler schon derart gut geworden sind.

mikrocontroller.net hast du sicher auch schon gefunden, da gibts einen ganzen Haufen Ressources.
Wenn du dich schnell entscheidest, kann ich die Bestellung von pollin.de evtl. noch um ein Evaluationsboard und den einen oder andern µC erweitern. Müsst ich aber echt bald wissen, weil die Best. eigentlich schon draußen ist, bezahlen muss ich aber erst.

Tja, und bezüglich Elektronik- und Elektrotechnik-Grundlagen fürcht ich musst du dich sauer durchbeißen. Viele Leute sagen, dass man mit durchdringender Vorstellung von P=U*I und U/I=R schon erstaunlich weit kommt. Das ist wohl nicht ganz falsch ;)
Mir hilft immer wieder mal diese Seite: http://www.elektronik-kompendium.de/

Wenn du meinst, ich weiß noch mehr, dann scheu dich nicht, weiterzufragen.
Religion ist jetzt nicht einmal so blöd, als wie immer alle sagen.
Vita est peregrinatio.

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