Der Energie-Thread

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mastastefant
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Der Energie-Thread

Beitrag von mastastefant » Fr Sep 24, 2010 3:31 am

Auch wenn das ja fast schon in Politik gehört :)

Ein Bericht von orf.at zu Windanlagen mit ein paar coolen Fotos (und Zahlen):
http://www.orf.at/stories/2007019/2007008/

Ein Prof hat mal erzählt, eines der Probleme mit den Radln am Meer ist, dass sie sehr zuverlässige (aka redundante) Elektronik drin brauchen (und Mechanik natürlich auch). Weil die Kosten um dort hinzufahren zum reparieren so hoch sind, will man da nicht wegen einem einzigen Radl extra rausfahren.

Und dann gabs da noch diesen lustigen Artikel zu Solarstrom und co:
http://blog.fefe.de/?ts=b265ad3b

Erinnert mich irgendwie an diesen Loriot-Clip :)
http://www.youtube.com/watch?v=IcglLRTq_zE#t=1m07s
"Bello, sach mal: Herr Otto Mohl fühlt sich unwohl am Nordpol ohne Atomstrom."
"Solche Äußerungen heizen die Diskussion wieder ganz unnötig an!"
:D
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mastastefant
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Beitrag von mastastefant » So Okt 10, 2010 6:25 pm

In Philadelphia speicherns die Bremsenergie der Ubahn und verwenden den Strom zum beschleunigen.
http://www.heise.de/tr/artikel/Strom-au ... 77377.html

Der Clou daran: die Batterie muss die U-Bahn nicht mitschleppen, die kommt in den Bahnhof.
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sAik0
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Beitrag von sAik0 » Di Okt 12, 2010 7:13 pm

Geilomat! :thumbsu:

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Brett
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Beitrag von Brett » Di Okt 12, 2010 7:39 pm

Kenn mich mit Schienenfahrzeugen zwar ned so aus, aber dachte eigentlich, dass es längst üblich ist, die Antriebsmaschinen im Vierquadrantenbetrieb zu betreiben und so auch Energie ins Netz speisen zu können (ob das nicht sogar unsre Silberpfeile tun ...)? Klingt für mich so, als würden sie erst jetzt in Philadelphia das nachrüsten, was sonst schon gang und gäbe ist.

Oder werden echt heut noch Wirbelstromretarder verbaut? Sogar Rolltreppen speisen ja Energie ins Netz, wenn Leute runterrollen... und in Japan gibt es Trittbretter, die allein dadurch, dass Japaner drüberlatschen, Energie wandeln :)

EDIT: Aja, da ist noch wer der Meinung.
Wahrscheinlich wars eine Schlagzeile wert, weil es möglich war, den Begriff "Smart Grid" einzubauen ;) .


--> Was anderes: An der TU wird die gute alte Schw00ngmasse ausgegraben:
http://www.tuwien.ac.at/aktuelles/news_ ... icle/6648/

Ich nehm an, da wird vor allem deswegen ein carbonfaserverstärkter Werkstoff benutzt, damit die Permanentmagneten länger halten (25 Jahre? Man darf gespannt sein), bei einem Eisenwerkstoff müssten sich wohl sonst dauernd die Weißschen Bezirke hin- und herrichten. Andernfalls klingt das ein wenig strange... Schwungmassen mit Carbonfasern :)
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mastastefant
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Beitrag von mastastefant » Di Okt 12, 2010 8:32 pm

Da is wohl die Quelle für den Artikel :)
http://www.technologyreview.com/energy/26247/

Die Idee dahinter ist wohl, dass die Batterie net am Zug sitzt, sondern in der Station (vllt haben die U-Bahnen dort ja gar keinen Akku mit? Vllt. weil die Anlage ja doch schon ziemlich alt dort sein dürft?)
The software will decide how to allocate the power stored in the battery, using it to drive trains and smooth out spikes in SEPTA's power distribution network.
Hat sicher viele Vorteile, wenn die Züge den Akku net mitschleppen müssen, denn erstens braucht der dann nicht klein und leicht und hohe Kapazität haben (aka teuer) und man hat mehr Freiheiten im Energie verteilen. Dafür hat man halt Übertragungsverluste.

Dann kann man z.B. vllt solche Flow Batteries hinstellen .. :)
http://www.metaefficient.com/renewable- ... eries.html
Die Kapazität kann man da praktisch beliebig vergrößen, indem man halt größere Tanks dazustellt, und für ein Quick-Recharge könnte man sogar einfach die Flüssigkeit umfüllen :) Außerdem kann man die anscheinend komplett leersaugen, und das beliebig oft, während normale Akkus viel 'Support-Material' drin haben, aus dem man keine Energie rausbekommt. Dürft gut geeignet sein für Solar- und Wind-Zwischenspeicher, und man kann da schon mal ein paar 100kWh reinspeichern.
http://en.wikipedia.org/wiki/Vanadium_redox_battery
War auch mal von einer Firma (Deeya) geplant, so ein Ding im Standard-Container-Format zu machen, das man einfach hinstellt und dann hat man 100kWh Speicher pro Container, weiß aber net ob da draus was geworden ist.

Und hier gibts auch noch eine Idee: Flow batteries für Autos, und wenn man sehr schnell aufladen will, fährt man zur Tankstelle und tank vorgeladenes Elektrolyt statt Benzin: :)
http://www.sciencedaily.com/releases/20 ... 135506.htm
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Brett
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Beitrag von Brett » Di Okt 12, 2010 8:51 pm

Batterie? Stromschiene ... Netzeinspeisung ... Bild
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Beitrag von mastastefant » Fr Okt 15, 2010 10:54 pm

Aus der Reihe der interessanten Arbeitsplätze:
Hochspannungskabel warten
http://www.youtube.com/watch?v=9tzga6qAaBA
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zobi
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Beitrag von zobi » So Okt 17, 2010 11:05 am

"Die grundlegende Ursache der Probleme ist, dass die Dummen todsicher und die Intelligenten voller Zweifel sind." Bertrand Russel.

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Beitrag von mastastefant » So Okt 17, 2010 3:29 pm

Cool. Wär interessant, was das so pro Meter Tunnel an Mehrkosten macht im Bau, und was das pro Meter an Energie liefert.. Mit nur 50m einen Bahnhof heizen klingt ja schon ganz gut, bei einem 2km Tunnel müsst dann ja schon was weitergehn.
Das könntens dann gleich im Martinstunnel einbaun, dann hätt der wenigstens irgendeinen Sinn :)
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Beitrag von zobi » So Okt 17, 2010 5:44 pm

masta_stefant hat geschrieben:Cool. Wär interessant, was das so pro Meter Tunnel an Mehrkosten macht im Bau, und was das pro Meter an Energie liefert.. Mit nur 50m einen Bahnhof heizen klingt ja schon ganz gut, bei einem 2km Tunnel müsst dann ja schon was weitergehn.
Das könntens dann gleich im Martinstunnel einbaun, dann hätt der wenigstens irgendeinen Sinn :)
Damit könnte man zB die Pumpe betreiben die läuft um den Durchstich aus dem Tunnel draussen zu halten :cat:
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